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LÖHNBERG AN DER LAHN

Die Volkshalle Domizil des 
"Löhnberger Karnevals"
Ein schöner Ort für große Feste & Feiern 
Das weithin sichtbare Wahrzeichen Löhnbergs
Bei dem Erhalt können Sie helfen! 
Für romantische Feiern können die gut hergerichteten Keller der Schloßruine gemietet werden. Alljährlich findet hier das, über die Region hinaus bekannte, Burgfest in einem Zelt statt! 

 
 
 
 


Vereine in Löhnberg
35792 Löhnberg Vorwahl 06471

       Institution- Verein                 Vorsitz                   Anschrift                    Telefon
 

BdV Ortsverband Otto Riedl Backstania 5 8267
Burgbeauftragter Heinz Hubert Am Bimbaum 6 8335
CDU-Gemeindeverband Wolfgang Grün Pfannerhof 8463
CDU-Ortsverband Oliver Schmidt Schulstraße 4 98003
Ev. Frauenchor Löhnberg Herta Leichthammer Friedrich-Ebert-Straße 13 8652
Ev. Frauenhilfe Gabi Reichard Pfarrgasse 4 8141
Ev. Kirchengemeinde Löhnberg Pfarrer Ulrich Reichard Pfarrgasse 2 8141
Förderverein Laneburg Dr. Peter Janisch Forsthausstraße 20 8868
Freiwillige Feuerwehr 
Löhnberg
Berthold Lehr Wehrführer Brunnenstraße 8 981996
Freiwillige Feuerwehr 
Löhnberg eV.
Bruno Hoin Pestalozzistraße 9 6452
Freiwillige Feuerwehr Ortsbrandmeister Jürgen Schütz Am Bimbaum 2 61340
Jägerprüfungsausschuß Alfred Bopp Berliner Ring 42 8276
Jugendbeauftragte Christel Bauer Wallstraße 34 a 61716
Karneval-Komitee-Lahneburg e.V. Georg Sauer, Präsident Fasanenweg 5 8298
Kath. Kirchengemeinde Löhnberg Karl-Heinz Schäfer Wallstraße 47 8823
Kath. Kirchengemeinde Löhnberg Christiane Weber, Pastoralreferentin Kirschbergstraße 12 8785 0171_6979197
Kirmesburschen und -Mädchen, Löhnberg Alexander Freter Wetzlaror Straße 30a 61867
Landfrauen Christa Bock Brunnenstraße 3 6421
Lateinamerikahilfe e.V. Erika Kiötzl, 2. Vors. Wallstraße 41 61215
Löhnberger-Wirtschafts-Kreis Carsten Kaps Forsthausstraße 2 8412
Reservisten-Kameradschaft Volker Anders Lerchenweg 6 61267
Sängervereinigung ,,Rheingold" Herbert Hahn Kirschbergstraße 8 61376
Schulverein Gerhard Keil 35781 Weilburg, 
Ringstraße 3
39209
Schützenverein ,,TeIl" Manfred Schuster Friedrich-Ebert-Straße 18 8245
SPD Ortsbezirk Frank Schuster Friedrich-Ebert-Straße 18  
SPD-Ortsverein Udo Frömel Taunusstraße 2  
Tennisclub Martin Freter Wetzlarer Straße 30a  
Turn- und Sportverein Manfred Werner, Geschäftsführer Ziegelstraße 13  
VdK-Ortsgruppe Löhnberg Horst Velten Schulstraße 24 8342
Vogelschutzgruppe Karl-Heinz Schäfer Forsthausstraße 9 6540
Wassersportfreunde 99 Löhnberg e.V. Jürgen Eggeler 36781 Weilburg, Pestalozzistraße 10 7528
Westerwaldverein Heinrich Hautzel Brunnenstraße 5 61604































































Volkshalle

 































































 
 

Die besten Wünsche

für ein erfolgreiches

Jahr 2000

Demnächst sind wir unter http://www.loehnberg.de zu erreichen!


















































 
 

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Die SchIoßruine "Laneburg"

Im mittleren Lahntal zwischen der altenReichsstadt Wetzlar, in der die Nassauer Grafen lange Zeit das Vogteirecht ausübten, und Weilburg, dem Stammsitz der Walramischen Linie des Hauses Nassau, dort wo die Lahn aus dem weiten Tal des Löhnberger Beckens in ein enges Felsental eintritt, liegt auf einem Felssporn hoch über der Lahn die imposante Ruine der Laneburg.
Eine Gründung der Ottonischen Linie der Nassauer liegt sie am südlichen Ende ihres damaligen Herrschaftsbereiches, der sich von Siegen über Dillenburg und Beilstein bis an die Lahn erstreckte. Ihr Ursprung geht zurück auf eine fränkische Siedlung im Talgrund, in der Nähe der Kreuzung Löhnberg der B49. Dieser Ort ,,Heimau", 1254 erstmals erwähnt, bestand schon um 500 n. Ch. wie gefundene Frankengräber beweisen. Von dieser Siedlung zeugt heute nur noch die Kapelle auf dem Friedhof. Der Ort kam nach 1100 an die Grafen von Nassau. Bei der Nassauischen Bruderteilung 1255 fiel er an Otto von Nassau-Dillenburg. Dessen Sohn Johann mit der Haube, ein streitbarer Ritter, wie die Chroniken berichten, ließ sich für seinen Gerichtsort Heimau 1321 von König Friedrich dem Schönen die Rechte und Freiheiten der anderen Städte im Reich verleihen. Er baute eine Burg auf dem Felssporn des Schletsberges, oberhalb des Ortes. Schon 1324 wird in dieser Burg eine Urkunde gesiegelt, aus der wir ihren Namen ,,Laneburg" erfahren. Die Urkunde handelt im übrigen von den verschiedenen Rechten der Nachbarn und Vettern von Laneburg und Weilburg. Als Graf Johann 1328 in einer Schlacht gegen den Landgrafen von Hessen bei Wetzlar fällt, kommt die Burg an seinen Bruder Heinrich von Nassau-Siegen.
Dieser verpfändet 1344 Burg und Stadt Laneburg zu 1/4 an Nassau-Weilburg und Andere, was sich für die Zukunft des Ortes als sehr nachteilig erweisen sollte. Bewohner waren meist Burggrafen und Amtmänner, die Grafen und Fürsten residierten wohl selten hier. Ende des 16. Jh. begannen die Grafen von Nassau-Beilstein / Dillenburg die Burg zu einem Renaissanceschloß umzubauen. Auch hierbei gab es Streit mit den Mitbesitzern, so daß sich der Graf Georg von Nassau-Dillenburg genötigt sah, Soldaten und grobes Geschütz in die Laneburg zu legen, um den Fortgang der Bauarbeiten zu sichern.
Aber der wohl geplante Rechteckbau mit Innenhofwurde nicht vollendet. Seit Mitte des 17. Jh. versuchte Nassau-Weilburg seinen Besitz im Amt Löhnberg zu mehren, bis es 1773 Erfolg hatte. Es tauschte den Ort und die Laneburg gegen drei Dörfer auf dem Westerwald von Nassau-Dillenburg. 1782 wird das Schloß zur Zehntscheune umgebaut und hierbei die großen Fenster vermauert. 1816, bei der Nassauischen Verwaltungsreform, verliert Löhnberg seine Amtsfünktion. Das Schloß wird verkauft, zum Teil an die Gemeinde und zum Teil an Privatpersonen, es wird weiter als Scheune und Stallung genutzt. Am 5. September 1900 brennt das Schloß aus und wird nicht wieder aufgebaut.
Zum Ende des II. Weltkrieges zerstört eine Fliegerbombe den Treppenturin und das Gewölbe des Weinkellers. 1968 beginnt die Gemeinde die Mauern zu sichern und abzudecken. Die Sängervereinigung »Rheingold« Löhnberg befreit die Innenräume vom Schutt und baut die Keller zur gastronomischen Nutzung aus.
1970 wird das erste Burgfest in den altehrwürdigen Mauern gefeiert. Es sollte sich im Laufe der Zeit zu einem bedeutenden Heimatfest entwickeln. 1994 brechen Mauerteile aus dem Erker in der Ostecke und stürzen auf die unterhalb des Gebäudes vorbeilaufende Landstraße. Nach erfolgter Notsicherung stehen nun umfangreiche Sanierungsmaßnamen an, um den historischen Baukörper auch für die Nachwelt zu erhalten.
Bei Führungen können der Hexenturm, mit seinem herrlichen Rundblick über den Taunus, den Westerwald und das Löhnberger Becken, die Turmstube mit ihren Wappenfenstem und einem Glasbild des Schlosses vor dem Brand, besichtigt werden. In der Turrnstube finden regelmäßig feierliche, standesamtliche Trauungen statt. Im  Hexenstübchen,  dem  Untergeschoß  des Hexenturmes, ist ein akustisches Phänomen zu hören! Die Sektbar und der große Weinkeller können für private Festlichkeiten angemietet werden.
Auch ein Besuch der nahen barocken ev. Schloßkirche von 1738 ist sehr lohnend!